Erste Bilder / Geschichten

Das bin ich, Frauchens Sonnenschein.

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Die weisse Schnautze und die weissen Augenbrauen sind ein Stückchen Erbgut von meinem Vater. Der hatte auch noch weisse Socken an und einen weissen Fleck auf der Brust. Im Sommer habe ich etwas rotbraune Haare als Schimmer in meinem Pelz. Im Winter ändert sich das. Dann durchziehen graue Fäden meinen Bauch und Brustpelz. Meine flatternden Deckhaare auf dem Rücken wirken wie ein Fächer der beim Rennen kühle Luft auf meinen Körper fächelt.

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Mein Kumpel Pele hat keine Fächerhaare.
Herzig, der kleine Schnösel.
Hätte er lange Beine, wären wir ziemlich gleich in der Statur.
Aber da hat er bei der Vergabe der Beingrösse in den falschen Topf gegriffen.
Dafür kann er die Ohren wie auf dem Bild so schön schräg stellen. Das gibt ihm  einen intelligenten Gesichtsausdruck. Ich gäbe viel darum, wenn ich das auch könnte.
Meine Ohren hängen immer so schwer nach unten.

Jetzt habt ihr einen ersten Eindruck von uns zwei.
Damit kann ich doch morgen schon loslegen mit unseren kleinen und grösseren Abenteuer.
Bis bald…

 

Geschichten

Hier sind Geschichten aufgeschrieben, die nicht zum allgemeinen Tagebuch von Ilios gehören.
Geschichten der Urgrosstante Trüff und die Reiseerlebnisse von Ilios, die schon etwas zurückliegen.

Habt ihr gewusst, dass wir Hunde es lieben, wenn man uns Geschichten erzählt. Dann liegen wir ganz andächtig da, entspannt, legen den Kopf auf den Schoss des Menschen. Wir geniessen die kraulende Hand an unserem Nacken und lauschen mit halbgeschlossenen Augenlidern den spannenden Geschichten. Vor unserem geistigen Auge erleben wir das Erzählte hautnah. Manchmal zucken wir dabei mit den Pfoten, so etwa dann, wenn wir gerade vor einem Ungeheuer flüchten müssen.Manchmal zuckt auch unser ganzer Körper vor Spannung, vielleicht sind wir dann auch nur erschrocken vor einem Donnergrollen oder einer quitschenden Autobremse.

Viele Geschichten habe ich bis heute schon gehört und dabei  meine Vorfahren kennengelernt.

  • Amboss, der Ururonkel, der am weitesten weg liegt soll ein rechter Haudegen gewesen sein.
  • Streuner, da liegen viele Geschichten im Dunkeln, weil sie öfters auf Streunerreisen war.
  • Tim, einer, der nicht verwandt aber doch mit dabei war.
  • Und schliesslich Trüff, die rundliche Hundetante, die in vielen Dingen etwas eigenwillig war.

Die Geschichten von Trüff mag ich immer wieder hören, weil sie oft tat was Hunde möchten und nicht dürfen, sie streikte und verweigerte ihre Dienste. Trüff hatte gewelltes langes Haar. Als Hundedame war sie etwas kleiner als ich. Ihr Bellen war eine Tonlage höher, gleich laut wie meines. Sie hat gerne gebellt, eine echte Sängerin sei sie gewesen. Ob sie auch heulen konnte weiss ich nicht. Ich kanns nicht.
Trüff war ein Schleckmaul wie ich. Vielleicht mag ich ihre Geschichten desshalb su gut.

Geschichten von unseren Vorfahren sind spannend. Deshalb schreibe ich jetzt ab und zu hier eine davon auf.
Natürlich nur die, die mir gefallen.

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